Geschichte

71 Jahre nach der Gründung der St. Vinzentiuskonferenz Hl. Kreuz-Giesing, 1928, konnte das erste Altenheim eröffnet werden. Die Betreuung der Bewohner übernahmen Niederbronner Schwestern. Dieses erste "St. Alfonsheim", wie es seit jeher in Giesing genannt wird, von dem, bis auf einen kolorierten Architektenplan, leider nichts erhalten ist, weil es bereits sechzehn Jahre später 1944 durch einen Luftangriff fast vollständig zerstört wurde, hatte allerdings mit dem, was heute an Ansprüchen an ein Altenheim gestellt werden, wenig zu tun. Aber bereits damals waren die Verantwortlichen der St. Vinzentiuskonferenz darauf bedacht, das Haus auf dem neuesten Stand zu halten: "Warmwasserheizung, elektrisches Licht, Bäder und der Personenaufzug" werden im Prospekt ausdrücklich als der Neuzeit entsprechend hervorgehoben.

Trotz erheblicher finanzieller Schwierigkeiten begann die Konferenz gleich nach dem Ende des unseligen 2. Weltkrieges mit den Vorbereitungen für den Wiederaufbau. Vom alten Haus standen zu Beginn der Arbeiten nur noch die ausgebrannten Umfassungswände bis zum zweiten Obergeschoß, die jedoch bis zum Keller abgetragen werden mussten.

Bereits Ende 1957 war die Bauarbeiten abgeschlossen und das Haus wurde als "Altenheim St. Alfons" seiner Bestimmung übergeben. Die Niederbronner Schwestern übernahmen wiederum die Betreuung der Bewohner.

Als 1988 die Ära der Niederbronner Schwestern nach 116 Jahren in Giesing zu Ende ging, übertrug die Konferenz die Betreuung und Pflege der Bewohner der "Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk", deren als Altenpflegerinnen und Altenpfleger ausgebildete Mitarbeiter diese Aufgabe bis heute professionell und mit großem Engagement wahrnehmen.

In den Folgejahren wurde das Altenheim St. Alfons laufend erneuert und an die sich ändernden Anforderungen angepasst, die in einer zeitgemäßen Altenpflege Standard sind.